"Grippeimpfung":

Mit Beginn der kalten Jahreszeit ist der neue Grippeimpfstoff für die neue Saison verfügbar.

Es gibt einen wichtigen Unterschied zwischen einer Grippe und einer Influenza. Die Influenza ist die schlimmste Form einer Grippe; und nur dagenen hilft der Impfstoff. Man kann also trotz "Grippeimpfung" einen Infekt der Atemwege erleiden. Es wäre demnach besser, man würde nicht "Grippeimpfung", sondern "Influenza-impfung" sagen.

Damit man nicht die schlimmste Form einer Influenza bekommt, sollten sich vor allem ältere Patienten (60 Jahre und älter), chronisch Kranke und Menschen mit hohem Puplikumsverkehr impfen lassen. Bedingt durch die Vogelgrippe- und Schweinegrippe-Erfahrung lautet die Empfehlung: Jeder soll sich impfen lassen. Die Impfung hält nur 1 Jahr vor, da die Viren ihre Erbinformation ändern und der Impfstoff jedes Jahr an die neuen Viren angepasst werden muss. In der Regel ist der Impfstoff ab September verfügbar. Bis Weihnachten soll die Impfung durchgeführt sein, da die eigentliche Hochzeit der Influenza im Janaur / Februar ist und der volle Impfschutz erst 2 Wochen nach Durchführung der Impfung vorhanden ist.

 

Pneumokokkenimpfung:

Gegen die schlimmste Form einer bakteriellen Lungenentzündung , gegen die sogenannten Pneumokokken gibt es auch einen Impfstoff. Diese Impfung muss in der Regel nur 1 x durchgeführt werden, bei wenigen Patienten  alle 5 Jahre wieder aufgefrischt werden.

Kosten der Impfung:

Die Kosten der Impfungen werden von den Krankenkassen getragen für die Patienten mit erhöhtem Infektrisiko: Alter größer 60 Jahre , chronisch Kranke und Patienten mit viel Publikumsverkehrr.
(genauer Wortlaut: Standardimpfung für Personen über 60 Jahre. Indikationsimpfung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens - wie z.B. chronische Krankheiten der Atmungsorgane (inklusive Asthma und COPD), chronische Herz-Kreislauf- , Leber und Nierenkrankheiten, Diabetes und andere Stoffwechselkrankheiten, Multiple Sklerose mit durch Infektionen getriggerten Schüben, Personen mit angeborenen oder erworbenen Immundefekten mit T- und/oder B-zellulärer Restfunktion- sowie Bewohner in ALten- und Pflegeheimen. Berufliche Indikationen: Personen mit erhöhter Gefährdung, z.B. medizinisches Personal,Personen in Einrichtungen mit umfangreichem Publikumsverkehr sowie Personen, die als mögliche Infektionsquelle für von ihnen betreute ungeimpfte Risikopatienten fungieren können; Personen mit erhöhter Gefährdung durch direkten Kontakt zu Geflügel und Wildvögeln.